Schon 1880 auf der historischen Erstausgabe der Siegfriedkarte waren zwei Rebberge auf dem Moränenhügel 554 m ü.M. zwischen dem Tschuepis- und Höhebach dargestellt. Diese sind zu Beginn des 20. Jahrhundert, wie die meisten Rebflächen in der Zentralschweiz, aufgegeben worden.


Im Jahre 1982 wurde der südwestlich gelegene Rebberg von Josef Ottiger aus Rothenburg wieder bestockt. Er war einer der Pioniere, der an der Wiedereinführung des Weinbaus im Seetal mitwirkte. Seit 2012 werden die 30 jährigen Rebstöcke von seinen Söhnen Jo und Willy und den Rebfrauen Ursi und Claudia sorgfältig gepflegt. Bereits sind auch wiederum deren Kinder in die interessante und vielschichtige Arbeit involviert …


Produktion Traubengut
Die Pflege und Bearbeitung des Rebgutes wird ausschliesslich in aufwendiger und behutsamer Handarbeit und nach den Regeln der IP Produzenten ausgeführt. Wobei der haushälterische (ökologische) Umgang mit der Natur das Hauptziel ist. Rund um den Rebberg ist eine wohltuende Biodiversität vorhanden.

Kelterung
Das Traubengut wird in Küttigen von der Oenologin Susi Wehrli in Absprache mit uns ausgebaut und vinifiziert.






Nach Bedarf werden alte Reben ersetzt und neue Klone und Sorten gepflanzt. Gespannt sind wir auf unsere zukünftigen Weine.

Im zweiten Bild sind 4 Generationen Rebstöcke zu sehen:

Pinot noir 15jährig - Pinot noir 2j - Malbec 1j - Riesling Silvaner 30j
Tuschzeichnung 1982 - jo ottiger